Christian Lotz
Dienstag, 17. November 2026, 18 Uhr
GRASSI-Museum, Filmsaal, Johannisplatz 5–11
Eintritt: 5 Euro, Mitglieder frei
Gemeinsam mit der Deutschen Gesellschaft für Kartographie, Sektion Halle-Leipzig
Polen blickt auf eine wechselvolle Geschichte zurück. Dies zeigt sich auch in vielfachen Grenzverschiebungen von der polnischen-litauischen Union der frühen Neuzeit über die Teilungen Polens am Ende des 18. Jahrhunderts bis hin zu den beiden Weltkriegen im 20. Jahrhundert. Der Vortrag verdeutlicht, welche Rolle kartografische Repräsentationen bei der Bildung und Zerstörung polnischer Staatlichkeit spielten, und erörtert zugleich die Reichweiten und Grenzen einer kritischen Karten-Analyse.
PD Dr. phil Christian Lotz leitet die Kartensammlung des Herder-Instituts für historische Ostmitteleuropa-Forschung in Marburg und forscht an der Justus-Liebig-Universität zur Neueren und Neusten Geschichte Mittel- und Osteuropas.